Faktoren, die den Gelenkbewegungsbereich beeinflussen können

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Anonim

Der Bewegungsbereich eines Gelenks ist der Winkel, um den sich ein Gelenk von der anatomischen Position bis zur äußersten Grenze des Gelenks bewegt Bewegung in eine bestimmte Richtung. Mit einem optimalen Bewegungsspielraum können Sie sich ohne Schmerzen oder Steifheit frei bewegen und ohne Verletzungen arbeiten und arbeiten.

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Gelenk Artikulation

Gelenkartikulation bezieht sich darauf, wie die Knochen, Sehnen, Bänder und Muskeln in einem Gelenk ausgerichtet sind, um bestimmte Bewegungsbereiche zu ermöglichen. Einige Gelenke bieten nur einen Bewegungsbereich, z. B. das Ellenbogengelenk, bei dem nur der Arm gebeugt oder gedehnt werden kann. Andere erlauben eine Vielzahl von Bewegungen, wie zum Beispiel das Kugelgelenk der Schulter, wo es sich biegen, entführen, adduzieren und rotieren kann.

Muskel- oder Fettmasse

Zusätzliche Fett- oder Muskelmasse kann den normalen Bewegungsspielraum des Gelenks hemmen, indem es seinen Bewegungsweg physisch blockiert. Zum Beispiel kann ein vorstehender Bauch einschränken, wie hoch Sie Ihre Hüfte beugen und Ihr Knie zu Ihren Rippen ziehen können.

Körperasymmetrie

Menschen, die asymmetrische Sportarten wie Tennis oder Baseball ausüben, haben wahrscheinlich weniger Bewegungsfreiheit in der dominanten Schulter oder Hüfte als die nicht dominante Seite, obwohl die dominante Seite mehr Koordination, Stärke und Stabilität haben kann als die andere Seite. Dies gilt auch für andere tägliche Aktivitäten wie Kehren, Staubsaugen, Schreiben und Tragen einer Handtasche.

Verletzung und Krankheit

Schmerzen durch eine Verletzung oder Krankheit führen dazu, dass sich die Muskeln an der verletzten Stelle reflexartig zusammenziehen, um weitere Schäden zu vermeiden, wodurch die Beweglichkeit des Gelenks eingeschränkt wird. Solche Bedingungen umfassen Arthritis, Bursitis, Prellungen, Dislokation und Verstauchungen. Regelmäßige Bewegungsfreiheit kann im Laufe der Zeit durch geeignete Rehabilitation und Behandlungen wie korrigierende Übungen, Massage, Wärmetherapie und Akupunktur erreicht werden.

Gewebeextensibilität

Die Gewebeextensibilität bezieht sich auf die Elastizität und Flexibilität der Muskeln und ihres umgebenden Bindegewebes. Wenn sie nicht regelmäßig gestreckt oder bewegt werden, können sie steif werden und es mangelt ihnen an Dehnbarkeit, was sich darauf auswirkt, wie viel Sie bewegen können.

In der praktischen Anwendung sollten Sie vor dem Training Aufwärmübungen durchführen, die Ihre Gelenke in voller Bewegungsfreiheit bewegen. Zum Beispiel können Sie vor dem Laufen Hüftschwünge in der Sagittalebene (von vorne nach hinten), in der Frontalebene (von Seite zu Seite) und in der Querebene (Rotation) ausführen. Diese Übung erhöht nicht nur Ihre Körpertemperatur, um die Dehnbarkeit des Gewebes zu verbessern, sondern bewegt das Hüftgelenk in allen Ebenen in Bewegung, um die Steifheit zu minimieren und die neurale Stimulation zu erhöhen.